Beim Komfort kommt es vor allem darauf an, ob jederzeit ausreichend warmes Wasser verfügbar ist. Hier spielt die richtige Dimensionierung eine zentrale Rolle.
Eine Warmwasser-Wärmepumpe arbeitet meist mit einem Speicher. Dieser muss passend zum Bedarf des Haushalts ausgelegt sein. Ist der Speicher zu klein, kann es bei hoher Entnahme zu Engpässen kommen. Ist er zu groß, entstehen unnötige Speicherverluste.
Elektrische Durchlauferhitzer erwärmen Wasser direkt beim Zapfen. Der Komfort hängt dann vor allem von der Geräteleistung und der Anzahl gleichzeitig genutzter Zapfstellen ab.
Wichtig bei der Planung:
- Anzahl der Personen im Haushalt
- Dusch- und Badeverhalten
- Anzahl der Badezimmer
- gleichzeitige Warmwasserentnahme
- gewünschte Warmwassertemperatur
- Speichergröße und Nachheizzeit
- Leitungswege und Wärmeverluste
Platzbedarf und Aufstellort
Auch der verfügbare Platz beeinflusst die Entscheidung.
Warmwasser-Wärmepumpe
Eine Warmwasser-Wärmepumpe benötigt meist mehr Platz als ein kleiner elektrischer Warmwasserbereiter. Sie wird häufig im Keller, Technikraum, Hauswirtschaftsraum oder einem geeigneten Nebenraum aufgestellt.
Wichtig sind:
- ausreichendes Raumvolumen
- geeignete Luftzufuhr
- Kondensatablauf
- Wartungszugang
- Schallschutz
- passende Umgebungstemperatur
Elektrischer Warmwasserbereiter
Elektrische Warmwasserbereiter sind oft kompakter. Kleine Geräte können direkt unter dem Waschbecken oder nahe der Zapfstelle installiert werden. Größere Elektroboiler benötigen ebenfalls Platz, sind aber meist einfacher einzubinden als eine Wärmepumpenlösung.
Nachhaltigkeit und CO₂-Bilanz
Eine Warmwasser-Wärmepumpe nutzt zusätzlich zur elektrischen Energie auch Umwelt- oder Raumwärme. Dadurch ist sie aus energetischer Sicht deutlich nachhaltiger als ein rein elektrischer Warmwasserbereiter. Besonders umweltfreundlich wird sie, wenn sie mit Ökostrom oder einer eigenen Photovoltaik-Anlage betrieben wird. Dann kann ein großer Teil der Warmwasserbereitung mit erneuerbarer Energie erfolgen. Elektrische Warmwasserbereiter verursachen vor Ort ebenfalls keine Emissionen. Ihre Klimabilanz hängt jedoch stärker vom verwendeten Strommix und vom hohen Strombedarf ab.